Bunbo-Help-Stiftung

Unser Schulprojekt: Grundschule Ohungumure – Bildung für eine neue Generation

Eine Schule für Ohungumure

Am 15. Mai 2025 wurde in Ohungumure bei Opuwo im Norden Namibias die neue Grundschule eröffnet – das erste Projekt der BunBo Help Stiftung.
Das 120 m² große Gebäude bietet zwei Klassenräume für rund 120 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Dazu gehören ein Sanitärbereich, eine kleine Lehrerwohnung und ein eigener Brunnen zur Wasserversorgung.

Wasser aus 150 Metern Tiefe

Ein von uns finanziertes Brunnen-Bohrloch mit Solar-Pumpe liefert sauberes Wasser aus 150 Metern Tiefe – eine lebenswichtige Grundlage für Unterricht, Hygiene und die tägliche Essenszubereitung.
Das klare Wasser bedeutet Sicherheit und Selbstständigkeit für die ganze Schulgemeinschaft.

 

Ein Tag voller Dankbarkeit

Zur Eröffnung feierte das Dorf ausgelassen mit Gesang und traditionellen Tänzen. Kinder, Eltern und Großeltern zeigten ihre Freude über die neue Schule.
Ein Transparent mit einer griechischen Flagge und liebevollen Worten dankte allen Unterstützern – ein Moment tiefer Verbundenheit.

Lernen mit Freude – trotz einfacher Mittel

Die neuen Klassenräume sind lebendig gefüllt. Mitgebrachte Schulhefte, Bleistifte und Spielmaterialien sind täglich im Einsatz.
Das Mittagessen besteht meist aus Mielie Pap, einem Maisbrei. Dank Brunnenwasser konnte an diesem Tag Reis gekocht werden – für viele ein kleines Fest.

Frisches Obst und neue Ziele

Seit dem Besuch erhalten die Kinder dreimal pro Woche frisches Obst aus Opuwo.
Als nächstes wird das Schulgelände eingezäunt, um es vor freilaufenden Tieren zu schützen.
Unser Einsatz in Ohungumure ist der Beginn – weitere Schritte werden folgen.

Lernen verbindet Kulturen

In dieser Schule begegnen sich Kinder verschiedener ethnischer Gruppen:

Himba – ein traditionell halbnomadisch lebendes Volk, bekannt für ihre rotbraune Hautfarbe die durch Ockerpaste gefärbt wird
Herero – überwiegend Viehzüchter mit teils christlichem Hintergrund, eng mit den Himba verwandt.
Zemba (auch Tjimba ) – eine kleinere ethnische Gruppe, ursprünglich aus Angola eingewandert, kulturell und familiär oft mit den Himba verbunden.

Kleine Gesten, große Wirkung

Neben Schulmaterialien wie Heften, Stiften, Fußbällen und Springseilen überreichten wir frisches Obst – in Namibia ein seltener Luxus.

Nächste Schritte

Als nächstes soll das Gelände eingezäunt werden, um Tiere fernzuhalten und Sicherheit zu schaffen.
Langfristig plant die BunBo Help Stiftung, den Unterricht mit weiteren Lernmaterialien zu unterstützen und die Lehrerwohnungen auszubauen.
Die Schule von Ohungumure ist ein Ort, an dem Hoffnung sichtbar wird – Stein für Stein, Tag für Tag.

Weiterhin werden wir Metallschlüsseln besorgen, damit die hygienischen Bedingungen sich deutlich verbessern können.

Unsere Aktion mit den Äpfeln klingt für uns Europäer erstmal einfach – ist es aber nicht.
Die Äpfel können nur über einen Supermarkt bezogen werden, da sie aus Südafrika importiert werden. Es gibt keinen Anbau von Äpfeln in Namibia, also auch keinen lokalen Farmer, wo wir sie beziehen könnten. Deshalb müssen wir sie dort kaufen.
Letzten Endes sind wir aber froh, daß es überhaupt einen so starken natürlichen Vitamin-Lieferanten gibt in Namibia.
Runtergerechnet kostet jeder Apfel rund 10 Cent, also mit 2-3 € pro Kind können wir die Versorgung sicherstellen..

Bilder von unserem Schulprojekt

© 2025 | Marta und Günter Grossmann Stiftung